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22. März 2017

Kabinett Malik/100 Jahre Malik Verlag

´Schön ist die Jugend` steht auf der Karte. Dazu ein Sinnspruch für das abgebildete Paar, ein fescher Kavallerist und seine Angebetete. Die Karte ist eine Feldpostkarte, geschrieben Ende 1916/Anfang 1917 an der Westfront. Der Krieg ist im 4. Jahr. Da liegt der nicht mehr so adrette Soldat im Matsch irgendwo in Frankreich oder Belgien im Stellungskrieg. Als die Karte ihre Adressaten erreicht, ist der Verfasser der Zeilen entweder tot oder es fehlen ihm Gliedmaßen oder Gas hat ihn innerlich und äußerlich verätzt oder er liegt mit hunderten anderen in einem Lazarett. An der Heimatfront werben Jungen für die Zeichnung der neuesten kriegsverkürzenden Anleihe, Frauen stanzen Ringe für Granaten und stehen nach Nahrungsersatzstoffen im Kohlrübenwinter an.

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27. Januar 2017

Preisträger der Film-, Foto- und Collage-Wettbewerbe 2016

Mit einigem Abstand dokumentieren wir hier die Preisträger unserer 3 Wettbewerbe, ihre Arbeiten und ihr Preisgeld. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, der Jury und natürlich auch den Gewinnerinnen und Gewinnern.

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26. Januar 2017

montage_16 – rückblickende Danksagung

Etwas verspätet blicken wir auf unsere Ausstellung „montage_16“, zu den Künstlern John Heartfield und George Grosz, zurück. Mehr als 1500 Besucherinnen und Besucher, sechs Abendveranstaltungen und eine DADA SOIREE, drei Wettbewerbe sowie die positive Resonanz haben uns überwältigt und neue Pläne reifen lassen. Wir bedanken uns bei unseren Leihgebern, Kooperationspartnern, Referentinnen und Referenten und allen Besuchern.

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Die Revolutionäre Schönheit und 100 Jahre Dada

Sabine Kriebel zu Heartfield und seinen Montagen

Mit ihren Gästen gestaltete Sabine Kriebel den Nikolausabend und die vorletzte Münzenberg Lektion im Rahmen der Heartfield-Grosz-Ausstellung #montage16. In ihren Publikationen schreibt sie beispielsweise über Dada-Taktiken, Künstlerzeitschriften und soziale Interventionen. Auch zu den Themenfeldern Fotografie- und Fototheorie, politische Montage oder auch Genderpolitik sind Veröffentlichungen von Dr. Kriebel u.a. im Oxford Art Journal erschienen. Sabine Kriebel hat 2014 mit dem Titel „Die Revolutionäre Schönheit“ ihre Untersuchung der Arbeitsweise Heartfields und die Wirkung seiner radikalen Fotomontagen zusammengefasst. Sie lehrt seit 2004 unter anderem am UCC dem University College im irischen Cork und arbeitete vorher in der National Gallery of Art in Washington D.C. Wir sind glücklich, dass wir sie am 6.12.2016 in den Räumen der Heartfield-Grosz-Ausstellung #montage16 am FMP1 begrüßen konnten und mit ihr gemeinsam einen Blick in die Revolutionäre Schönheit werfen konnten.

100 Jahre Dada

Am 13. Dezember findet die letzte Münzenberg Lektion dieses Jahres im Rahmen von #montage16 statt. In den vergangenen Wochen ist jede Menge Dada in unserem Haus geschehen. Es ist die stringente Konsequenz aus der Ausstellung und den vergangenen Veranstaltungen, einen Blick auf 100 Jahre Dada zu werfen. Wer ist besser geeignet, um mit euch über 100 Jahre Dada, Künstler und Idee zu sprechen? Dr. Hanne Bergius hat zu Dada geforscht, gelehrt, herausgegeben. Sie hat mit den Kunstschaffenden Dadaisten Briefwechsel geführt und ihre Begeisterung sowohl im Vorlesungssaal, als auch in Buchform geteilt. Wir sind glücklich darüber, dass sie anlässlich von #montage16 am 13.12.2016 im FMP1 zu Gast sein wird. Im Vortrag und im Gespräch klärt sie Dada für und mit euch auf. Wir laden euch herzlich dazu ein. Der Eintritt ist frei, also kommt vorbei!

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Von Trumpworten, Manifesten und der Lehre der Geschichte

#montage16 und die Münzenberglektionen

Am 1. November 2016 eröffnete die Heartfield-Grosz-Ausstellung #montage16 im FMP1. Mehr als 100 Gäste erlebten mit uns Vernissage und Preisverleihung zur wahrscheinlich bemerkenswertesten Ausstellung in den letzten Monaten des Jahres 2016. In den darauffolgenden Wochen folgten viele weitere Besucher. Nicht zuletzt auch deshalb, weil wir zusätzlich zur Ausstellung, unserer Tradition folgend, die MÜNZENBERG LEKTIONEN anbieten. Die bisherigen „Betreuer“ der Münzenberg Lektionen: die stimmgewaltige Ana Fonell und Jean Peters vom Peng! Kollektiv. Beide mit unterschiedlichen Agenden und Programmen, beide mit Botschaften am Zahn der Zeit und des aktuellen gesellschaftlichen und politischen Geschehens.

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Die Kunst ist in Gefahr

Lesung der etwas anderen Art mit Ana Fonell

Man weiß, dass man es mit einer großartigen Künstlerin zu tun hat, wenn man Ana Fonell erlebt. Ihre Vielseitigkeit und künstlerische Bandbreite ist international gefragt. Eines ihrer Projekte widmet sich dem Künstler Grosz, dessen Grossnichte sie ist. Wir sind überglücklich, dass wir sie für unsere „montierten“ Dienstags-Events während der Heartfield-Grosz-Ausstellung #montage16  am FPM1 gewinnen konnten.

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„Nehmt Zeitungen, nehmt Scheren!“

Montage_16 – eine Heartfield/Grosz-Ausstellung

„Nehmt Zeitungen, nehmt Scheren“! Die Anfangszeilen eines Gedichtes des Dadaisten Tristan Tzara stehen ab 01. November als Aufruf über der Ausstellung Montage_16 im FMP1.
Es ist eine Forderung die sich Heartfield und Grosz zu eigen machten. Texte, Bilder und Zeichnungen montierten sie neu zu ihren politischen Kommentaren ihrer Zeit. Ihre massenhafte Verbreitung fanden diese durch Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Grafikmappen, Plakate oder Ausstellungen. Zu den Verlegenden gehörte auch der Neue Deutsche Verlag, in dem auch die ArbeiterIllustrierteZeitung (AIZ) erschien, dessen persönlich haftender Gesellschafter WILLI MÜNZENBERG war.

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Die Linke und Europa

Die Zukunft

Am 12. Oktober 1938 erscheint in Paris eine neue deutsche Wochenzeitschrift `DIE ZUKUNFT`, Untertitel `Für ein neues Deutschland, für ein neues Europa`. Es ist das letzte publizistische Projekt des im Pariser Exil lebenden Willi Münzenberg.  MÜNZENBERG, von 1919 bis 1921 erster Sekretär der Kommunistischen Jugendinternationale, ab 1921 Generalsekretär der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH), ab 1924 Mitglied des Reichstags, ab 1927 Mitglied des ZK der KPD, Massenpropagandist, Verleger, Organisator ist zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem ZK der KPD ausgeschlossen und beharrlich aufgefordert, zur Klärung von Sachverhalten nach Moskau zu kommen. Seine Organisationen, Verlage etc. liquidiert oder nicht mehr lebensfähig.

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Fremd bin ich eingezogen

„Alles in schönster Ordnung“ und Ekaterina Sevrouk

Wir beteiligen uns vom 29.09. – 30.10.2016 zum 3. Mal mit einer Ausstellung am Europäischen Monat der Fotografie in Berlin. Der Titel der Ausstellung „Alles in schönster Ordnung“ nimmt Bezug auf eine Collage John Heartfields vom Juni 1933, die ein Gipfeltreffen westeuropäischer Politiker vor dem Hintergrund eines aus den Fugen geratenen Europas zeigt. Im Zuge dessen riefen wir zu einem Fotowettbewerb auf. Eingesendete Werke können jetzt im Foyer des FMP1 am Franz-Mehring-Platz 1 bestaunt werden. Die zum Wettbewerb gehörende Preisverleihung findet am 11.10. statt. Dort wird Dr. Gregor Gysi eine Rede zur Lage Europas halten. Dazu seit ihr natürlich auch herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Im Rahmen unserer Ausstellung, zeigt auch die Fotografin Ekaterina Sevrouk mit Ihrer Serie Fremd bin ich eingezogen ihre Werke in den Räumen des FMP1. Angelehnt an Landschaftsbilder der Romantik dokumentiert sie afrikanische Migranten im Salzkammergut.

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Das Projektteam im Interview

Alles in schönster Ordnung und MONTAGE_16

Ab 29.09. zeigen wir euch in direkter Folge zwei Ausstellungen mit den Titeln `ALLES IN SCHÖNSTER ORDNUNG` (29.09.-30.10.) und `MONTAGE_16` (01.11.-18.12.). Drei künstlerische Wettbewerbe und zwei Ausstellungen des MÜNZENBERG FORUM BERLIN im FMP1, das ist allerhand. Heute kommt das Projektteam, Dr. Matthias Schindler, Mathias Nehls und Jenny Schindler für euch zu Wort. Sie berichten euch von der Idee und den Hintergründen der bevorstehenden Ausstellungen und der Wettbewerbe. Dafür haben wir ein Interview für euch vorbereitet.

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Beschriftung

Europäischer Monat der Fotografie im FMP1

Alles in schönster Ordnung

Im Juni 1933, Hitler und seine NSDAP hatten in Berlin gerade mit Reichstagsbrandverordnung und Ermächtigungsgesetz ihren Staatsstreich scheinlegitimiert, greift in Prag John Heartfield zur Schere und montiert in Reaktion auf die gleichzeitig in London stattfindende Weltwirtschaftskonferenz seine Collage `Alles in schönster Ordnung`. Sie erscheint am 29.06.1933 in Nr. 25/33 der `ArbeiterIllustriertenZeitung`(AIZ). Für die AIZ ist zu diesem Zeitpunkt nichts mehr in alter Ordnung. Der herausgebende Verlag, der Neue Deutsche Verlag, und seine Publikationen wurden verboten, Geld- und Sachwerte beschlagnahmt. Die letzte in Berlin Ausgabe: „Arbeiter, Bauern, Angestellte in einer Reih für Liste 3“ erscheint am 05. März und muss bereits illegal vertrieben werden. Bereits wenige Wochen später versuchen geflüchtete Redakteurein der Prager Emigration die Arbeit an ihrer Illustrierten fortzusetzen. Zu diesen gehört auch Heartfield. Am 10. Mai liefert er erstmalig im Exil mit `Durch Licht zur Nacht` seinen Kommentar zur aktuellen deutschen Entwicklung ab. Die Unterzeile heißt: „Also sprach Dr. Goebbels: Lasst uns auf`s neue Brände entfachen, auf dass die Verblendeten nicht erwachen.

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30. August 2016

Bekanntgabe der Jury

Der Einsendeschluss für den Foto- und Filmwettbewerb „Alles in schönster Ordnung“ steht vor der Tür. Sehr viele Einsendungen erreichten uns in den letzten Tagen. Ihr habt noch bis morgen Nacht, 12 Uhr, Zeit, uns eure Beiträge zuzusenden. Unter dessen präsentieren wir euch die freudestrahlend die Jury für beide Wettbewerbe.

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03. August 2016

Am Grab von Hans Beimler

20160627_175925Anfang Juli diesen Jahres führte eine Reise des Vereins Zivilcourage vereint zum Grab des Spanienkämpfers Hans Beimler, dessen Todestag sich zum achtzigsten Mal jährt. Es wurde von den mitreisenden Jugendlichen gepflegt und restauriert.

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28. März 2016

Beschriftung 1

Aufruf zum Film- und Fotowettbewerb `Alles in schönster Ordnung`

Seit 2004 findet das größte deutsche Fotofestival, der EMOP Berlin – European Month of Photography, in Berlin statt. Alle zwei Jahre werden dazu eine Vielzahl an Ausstellungen und Veranstaltungen in Berlin umgesetzt. Wir wollen, gemeinsam mit euch, ebenfalls einen Beitrag dazu leisten und rufen zum Foto- und Filmwettbewerb auf. Die besten Arbeiten werden von einer Jury mit einem Preisgeld dotiert und gemeinsam mit namenhaften Fotografinnen und Fotografen am Franz-Mehring-Platz 1 ausgestellt. Die Ausstellung wird ab dem 29. September bis zum 30. Oktober 2016 bei uns zu bestaunen sein. Mitzumachen lohnt sich!

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Brief an Boris Preckwitz

Preckwitz-200200Im April 2015 haben Sie im Rahmen unserer `MÜNZENBERG LEKTIONEN` Ihre wunderbare Edition des Majakowskischen Poems „Der Fliegende Proletarier“ vorgestellt. Wir haben dort gemeinsam über die Erwartungen des Menschen (Proletariers) an eine freie, emanzipatorische, innovative und sozial gerechte Gesellschaft und die Möglichkeiten der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an dieser diskutiert. Majakowski und Münzenberg, ein zentraler Organisator und Mitgestalter internationaler Solidaritätsbewegungen der 1920er Jahre, waren in dieser Frage mehr als wesensverwandt.

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07. November 2015

Erobert den Film – Preis

Filmwettbewerb3Im Rahmen des Ersten Internationalen Willi Münzenberg Kongresses, unter dem Titel „Globale Räume für radikale Solidarität“ hat das Münzenberg Forum Berlin zum ersten Mal den „Erobert den Film – Preis“ verliehen.

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Kongresstag 4: Geschichte und Gegenwart

UnbenanntDer letzte Tag des Kongresses widmete sich dem berühmten Werk „Ästhetik des Widerstandes“ von Peter Weiss. Der ab 1975 in mehreren Teilen veröffentlichte Roman plädierte, wie Dozent Detlef Siegfried sagte, für einen „Sozialismus von unten“. Weiss‘ Beschreibungen des antifaschistischen Wiederstandes halfen den jungen Linken in der Bundesrepublik, ihr Verhältnis zum Marxismus zu entkrampfen, so Siegfried. Auch diejenigen der älteren Linken, die sich in den 1930er Jahren von der KPD distanziert hatten, sahen ihr damaliges Engagement nun endlich gewürdigt.

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Kongresstag 3: Solidarität weltweit und Münzenberg mittendrin

20150920024101Der dritte Tag der Ersten Willi-Münzenberg-Konferenz begann mit einer informativen Runde zur Archivarbeit. Fabian Wurtz vom Schweizerischen Sozialarchiv stellte die – zu großen Teilen – online zugänglichen Sammlungen des Archivs zu Münzenberg vor. Münzenberg war in den 1910er Jahren in der dortigen sozialdemokratischen Jugendorganisation aktiv und leitete ihre Zeitschrift „Freie Jugend“.

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Kongresstag 2: Münzenberg in Bild und Film

CPNq9MFWcAAvK_V.jpg largeDer zweite Tag des Münzenberg-Kongresses stand am Vormittag ganz im Zeichen von Bild und Film. Auf dem großen Bildschirm im Saal wurden Ausgaben der „Arbeiter-Illustrierte-Zeitung“ projiziert, die aus dem Münzenberg-Blatt „Sowjetland in Wort und Bild“ hervorgegangen war. Die AIZ befriedigte den „Bildhunger in der Weimarer Republik“, wie es Valentin Hemberger in seinem Vortrag formulierte.

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Bild: RLS

Kongresstag 1: „Fühle mich dem Erbe Münzenbergs nah“

Beim Ersten Internationalen Willi-Münzenberg-Kongress ist der Name Programm. Mithilfe von Simultanübersetzungen stellten am ersten Kongresstag angelsächsische, französische und osteuropäische Wissenschaftler ihre Forschungen zu Arbeiterbewegungen aus verschiedenen Teilen Europas vor dem Zweiten Weltkrieg vor.

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15. September 2015

Kongressbeilage erschienen

COdaEMwWcAAZDaO.png largeIn Kooperation mit der Tageszeitung neues deutschland haben wir eine 16 seitige Beilage zum Kongress erarbeitet. Neben dem Kongressprogramm finden sich Auszüge aus Münzenbergs letztem Projekt „Die Zukunft„, bezüge zur heutigen Situtaion in Griechenland, ein Interview mit Bernhard H. Bayerlein u.v.m. Die Beilage findet ihr hier.

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24. Juli 2015

Das Kongressprogramm ist online

 

Im September findet der Erste Internationale Willi Münzenberg Kongress statt. Ab heute ist auch das Kongressprogramm online. In den kommenden Tagen werden wir zudem eine Druckfunktion hierfür auf der Internetseite implementieren.

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29. Juni 2015

Kurt Tucholsky in der AIZ

Dieter Schiller Warte nichtAnlässlich des 125. Geburtstages von Kurt Tucholsky widmet sich Dieter Schiller dem härtesten Kritiker seiner Zeit. Das, von der „Hellen Panke e.V.“ publizierte Heft widmet sich den nicht nur den Gedichten Tucholskys in der AIZ, sondern auch seinem Buch „Deutschland. Deutschland über alles“, zu dem John Heartfield die Bildmontagen lieferte. Das Heft kann hier bestellt werden.

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02. Juni 2015

Medien für die Massen – Das Vermächtnis Willi Münzenbergs

Ausstellung1Die Ausstellung „Vom Verschwinden des Willi Münzenberg“ wird in Erfurt gezeigt. Sie ist im Kunsthaus (Michaelisstraße 24, 99084) zu sehen und wird im Rahmen einer Vernissage am 12. Juni feierlich eröffnet. Ein begleitendes Rahmenprogramm finden sie hier.

 

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20. April 2015

Save the Date: Informationen zum Ersten Internationalen Willi-Münzenberg-Kongress

IntWilliMunzKong_Logo

Wir dokumentieren den ersten Artikel zum Kongress, veröffentlicht von der Internetseite der Rosa-Luxemburgt-Stiftung. Save the Date!

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02. März 2015

Begleitprogramm zur Ausstellung „Arbeiter | Kultur | Geschichte – Arbeiterfotografie der Weimarer Republik“

ArbeiterfotoVom 21. März bis zum 12. Juli findet die Ausstellung „Arbeiter | Kultur | Geschichte – Arbeiterfotografie der Weimarer Republik“ im Stadtmuseum Dresden statt. Umrahmt wird sie von einem umfangreichen Begleitprogramm zu den Themen Medien, Arbeiterfilm und Arbeiterkultur. Außerdem lädt das Stadtmuseum, unter dem Titel „Wem gehört die Welt“, zu einem fünfteiligen Filmprogramm ein. Preise und Öffnungszeiten des Museums finden Sie hier.

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10. Februar 2015

Münzenberg und die Intellektuellen

SchillerAlbert Einstein, Johannes R. Becher, Lion Feuchtwanger, Kurt Tucholsky, Kurt Hiller, Upton Sinclair, Thomas, Heinrich und Klaus Mann und viele mehr. Wie kaum ein anderer schaffte es Willi Münzenberg Intellektuelle und Künstler für seine verschiedenen Solidaritätskampagnen zu gewinnen und einzubinden. Sie unterzeichneten Aufrufe gegen Imperialismus, schrieben Artikel für die Wochenzeitung „Die Zukunft“ oder halfen beim Londoner Gegenprozess die Lügen der Nazis zu enttarnen.

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28. Januar 2015

Die Ausnahme und die Regel. Arbeiterfotografie in der Weimarer Republik

Merseburger Str. / Ecke Reuterstr.(heute: Karl-Ferlemann-Str.), 1932, Kontaktabzug 3,9 x 5,0 cm. Stadtgeschichtliches Museum Leipzig.Im September 2013 publizierte das JahrBuch für Forschung zur Geschichte der Arbeiterbewegung einen Beitrag von Wolfgang Hesse mit dem Titel „Die Ausnahme und die Regel. Lebenswelt, Medienbewusstsein und Pressepolitik in der Arbeiterfotografie der Weimarer Republik“. Angelehnt an das DFG-Projekt „Das Auge des Arbeiters“ wurden über 5000 Aufnahmen untersucht, um „den Bildgebrauch nichtbürgerlicher Schichten“ zu analysieren. Der komplette Beitrag erstmals hier lesbar.

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16. Januar 2015

Tagung „Arbeiter | Kultur | Geschichte“

Hans Bresler (1902-1994): Die Schwägerin als Leserin von Der Arbeiter-Fotograf,  Heft 11/1929 mit dem Titelbild eines Roma-Mädchens von Ernst Thormann, Positiv 9 x 13 cm. Deutsche Fotothek.

Mit einer Wochenendtagung „Arbeiter | Kultur | Geschichte – Arbeiterfotografie der Weimarer Republik im Museum“, vom 27. – 28. März 2015 im Stadtmuseum Dresden, kommt das Forschungsprojekt zur Geschichte der Arbeiterfotografie in der Weimarer Republik zum Abschluß. Es entstanden drei Ausstellungen, die sich mit der Arbeiterfotografie, Kunst und Werbung auseinandersetzten.

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10. November 2014

Call for Papers für den Internationalen Willi-Münzenberg-Kongress veröffentlicht

_MG_0043Im kommenden Jahr findet vom 17. bis zum 19. September der „Erste Internationale Willi-Münzenberg-Kongress“ in Berlin statt. Nun hat das Organisationskomitee den Call for Papers veröffentlicht. Ziel ist eine Darstellung und Analyse der transnationalen Solidaritätsnetzwerke, ihrer Träger, Akteure und Ideen vor dem Hintergrund der sozialen, kulturellen und humanitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts in globaler Perspektive zu erhalten.

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31. Oktober 2014

John Heartfield – Buchgestaltung und Fotomontage

John Heartfield Buchgestaltung und Fotomontage

Das Rote Antiquariat hat einen Katalog über die umfangreiche Sammlung von Arbeiten John Heartfields veröffentlich. Es beinhaltet sowohl Buchumschläge, Fotomontagen, Broschüren, Titelseiten und andere Druckerzeugnisse. Die einzelnen Arbeiten sind Erläuterungen versehen, die sich mit dem „Entstehungskontext, dem Wiederaufgreifen und Weiterentwickeln von Tendenzen und Motiven innerhalb seines Werkes, den Quellen der verwendeten Fotografien, dem Verhältnis zu anderen

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08. Oktober 2014

Geschichten aus einem vergangenen Land

bild-kleinUnter dem Motto „Geschichten aus einem vergangenen Land“ wird am FMP1 eine Ausstellung über Arbeiter- und Industriefotographien gezeigt. Die Bilder stammen aus dem Fotoarchiv von Wolfgang Schröter und wurden zwischen 1960 und 1980 in der Filmfabrik Wolfen und dem VEB Carl Zeiss Jena angefertigt. Sie zeigen farbintensive Werke und experimentelle Fotografien von Arbeitsprozessen in den Unternehmen.

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19. August 2014

Der 125. Geburtstag von Willi Münzenberg

Auf den Spuren von Willi Münzenberg, Foto: Mathias NehlsAm 14. August 2014 wäre Willi Münzenberg 125. Jahre alt geworden. Dieses Datum nahm das Münzenberg Forum Berlin zum Anlass, sich auf die Spuren Willi Münzenbergs zu begeben. Rund 20 Leute folgten dem Aufruf und spazierten vom neuen Regierungs- ins historische Zeitungsviertel.

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04. August 2014

Neuer Chronikeintrag über Rudolf Breitscheid und Münzenberg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Breitscheid#mediaviewer/Datei:BreitscheidRudolf.jpg

Am 20. Februar 1938 schrieb der linke Sozialdemokrat Rudolf Breitscheid einen Brief an Willi Münzenberg indem er ihn warnte nach Moskau zurückzukehren. Ein Auszug aus diesem Brief ist nun in unserer Chronik nachlesbar.

Breitscheid, der am 2. November 1874 in Köln geboren wurde, emigrierte nach der Machtübertragung auf die Nationalsozialisten, im März 1933, über die Schweiz nach Frankreich.

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18. Juli 2014

Der Traum von Hitlers Sturz – noch vor dem Zweiten Weltkrieg …

Projekt Die Zukunft

Die Zukunft, Paris (1938 – 1940), Organ der Deutsch-Französischen Union. [1]

 

 

In einer Kooperation europäischer Forschungseinrichtungen und Archiven wurde an den Archives Nationales, Paris, und am Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum in deutsch-französischer Zusammenarbeit mit den Arbeiten am Projekt „Die Zukunft“ begonnen.

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14. Juli 2014

Münzenberg Forum präsentiert sich beim nd-Pressefest

Präsentation des Münzenbergforums beim nd-Pressefest

Am 14. Juni veranstaltete die Tageszeitung neues deutschland ihr jährliches Pressefest. Mehr als 2500 Personen besuchten über den Tag verteilt das Fest und sahen unter anderem eine multimediale Präsentation des Münzenberg Forums. Neben einer Originalaufnahme Willi Münzenbergs beleuchteten Fotos, Filme und Tonmitschnitte das Leben und Wirken Münzenbergs und die arbeit des Forums. Daneben gab es Infoflyer für die nächsten Veranstaltungen.

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02. Juni 2014

TV-Bericht über die Ausstellung „Das Auge des Arbeiters“

Der Lokalsender TV Zwickau berichtete am 22. Mai, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung, über die Ausstellung „Das Auge des Arbeiters – Arbeiterfotografie & Kunst um 1930“.


Die Ausstellung ist noch bis zum 3. August in Kunstsammlungen Zwickau zu besichtigen. Weitere Informationen gibt es hier.

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17. Februar 2014

Erich Meinhold (1908-2004): Familie Stelzel (Markersbach) beim Lesen der Arbeiter Illustrierten Zeitung zum Jahrestag der Commune von Paris; rechts der Fotograf, 1931, Negativ 6 x 9 cm. Deutsche Fotothek.

Ausstellungsankündigung: „Das Auge des Arbeiters“ 2014/15

Das Forschungsprojekt über „Das Auge des Arbeiters“ untersuchte die proletarische Amateurfotografie als eine Teilkultur der Medienmoderne. Etwa 5.000 Exponate gestatteten es, die Rolle des Visuellen beim „Blick von unten“ auf die Verhältnisse der Weimarer Republik zu verstehen.

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28. Januar 2014
06. Dezember 2013

Bibliographie zu Willi Münzenberg aktualisiert

Die von Bernhard H. Bayerlein, Kasper Braskén, Uwe Sonnenberg und Gleb J. Albert bereits für den International Newsletter of Communist Studies (2012) erstellte Bibliographie zu Willi Münzenberg ist in aktualisierter Form hier nachlesbar.

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06. Dezember 2013

Forschungsprojekt zu MÜNZENBERGs letztem Medien-„Imperium“ gestartet

Im Herbst 2013 begann am Bochumer Institut für Soziale Bewegung ein Forschungsprojekt zur histriographischen Erschließung von MÜNZENBERGs letztem Zeitschriftenprojekt Die Zukunft.

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05. Dezember 2013

Zum Heft III (2013) des JahrBuchs für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung

Das JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung veröffentlichte in seinem Heft III (2013) die erweiterten Langfassungen von zwei Vorträgen auf der ersten Europäischen Willi-Münzenberg-Arbeitstagung.

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05. Dezember 2013

Die „andere Avant-Garde“ der AIZ

Auf einer Tagung in Erfurt zu illustrierten Magazinen, Journalismus und visueller Kultur der Weimarer Republik widmete sich ANDRÉS MARIO ZERVIGÓN (New Brunswick) Anfang Juli 2013 der „anderen Avant-Garde“ der AIZ, in der aus politischen Interessen und zu propagandistischen Zwecken eine neue Bildsprache entwickelt wurde, vgl. den Tagungsbericht von Louisa Reichstetter auf h-soz-kult vom 13. September 2013,

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05. Dezember 2013

Gedenkstätte Les Milles Camp (AIX-EN-PROVENCE) eröffnet

THIS SITE, OPENED IN AUTUMN 2012, IS THE ONLY LARGE INTERNMENT AND DEPORTATION CAMP IN FRANCE STILL INTACT AND OPEN TO THE PUBLIC. A LINK BETWEEN THE PAST AND THE PRESENT

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05. Dezember 2013

Neue Arbeit zur Liga gegen Imperialismus erschienen

Im Mai 2013 verteidigte Frederik Petersen erfolgreich seine Dissertationsschrift zur Liga gegen Imperialismus. Inzwischen ist sie als Buch erschienen. Siehe: Fredrik Petersson: Willi Münzenberg, the League against Imperialism, and the Comintern, 1925-1933, Queenston, Edwin Mellen Press, 2013. Hier ein Abstract des Autors:

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01. August 2013

Kurzzusammenfassungen der Referate

Zum Nachlesen haben mehrere Referentinnen und Referenten der ersten Europäischen Willi-Münzenberg-Arbeitstagung die Kurzfassung ihrer Beiträge übersandt. Wir veröffentlichen sie in der Dokumentation der Tagung.

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03. September 2013

Erste Bibliographien der Exilverlage MÜNZENBERGs

Werner Abel (Chemnitz) und Esther Winkelmann haben erstmals eine vollständige Bibliographie der Verlagsveröffentlichungen der Édition du Carrefour, Paris und des Sebastian-Brant Verlages, Strasbourg zusammengetragen. Sie sind nicht nur von antiquarischem Interesse, vgl. dazu auch ihren Begleittext „Willi Münzenbergs Buchverlage im Exil„. Die Autoren (zusammen mit Raimund Waligora (Berlin)) beschäftigen sich darüber hinaus mit der Editionsgeschichte der „Braunbücher“ und der Universum-Bücherei als Exilverlag.

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01. August 2013

Einladung zur ersten Europäischen Willi-Münzenberg-Arbeitstagung (2012)

Die Erste Europäische Willi-Münzenberg-Arbeitstagung hatte am 12./13. Oktober 2012 „Internationalismus, transnationale Solidaritätsnetzwerke, Antifaschismus und Antistalinismus in den 1920er und 1930er Jahren“ zum Thema. Mit folgendem Text wurde zu ihr geladen:

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