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Bei Willi Münzenberg im Haus

© Gesicht zeigen!

Die Media Residents öffnet ihre Tore im fmp1. Das Projekt bieten einen Coworking Space, technisches Equipment, Workshops und Events für geflüchtete Medienmacher*innen an.

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Preisträger der Film-, Foto- und Collage-Wettbewerbe 2017

© Uli Kaufmann

Wir präsentieren euch die Gewinnerinnen und Gewinner unserer diesjährigen Wettbewerbe in den Kategorien Film, Foto und Collage, die unter dem Motto steht „Was nützen Ihnen die Tatsachen? Wenn sie nicht wissen, was sie damit anfangen sollen!

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03. September 2017

Die Jury des Foto-, Film- und Collagewettbewerbs 2017

Unter dem Motto „Was nützen Ihnen die Tatsachen? Wenn sie nicht wissen, was sie damit anfangen sollen!“ könnt ihr noch bis zum 18. September eure Fotos, Filme und Collage einsenden. Wir präsentieren euch derweil schon einmal die Jury für alle Wettbewerbe.

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27. Juli 2017
events  

Announcement of the art competition

Finally our announcement of our art competition in the three categories – Film, Photography and Collage is published in english.

This year’s motto is „What are the facts to you? If they do not know what to do with it!”

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16. Mai 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Flucht auf Strümpfen

1933: Die lodernden Flammes des Reichstagsbrandes geben das Startsingal für die Jagd auf Nazi-Gegner. Wie Herzfelde sich rettete.

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12. Mai 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Das letzte Malik Buch

1934: Schon lange sind Wieland Herzfelde, John Heartfield und Bertolt Brecht miteinander bekannt und befreundet. Brecht, der während der Weimarer Republik hauptsächlich beim Kiepenheuer-Verlag publiziert, möchte zusammen mit Herzfelde eine mehrbändige Gesamtausgabe bei Malik herausbringen.

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08. Mai 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Verbrennt mich!

Bundesarchiv, Bild 102-14597

1933: Am 10. Mai werden im ganzen Reich Bücher verbrannt.

Wolfgang Herrman, Berliner Bibliothekar, arbeitet seit langem an einer schwarzen Liste an Literatur, die ausgesondert werden soll. Die Deutsche Studentenschaft nutzt diese für ihre „Aktion wider den undeutschen Geist“ und verbrennt sozialistische, kommunistische und vermeintlich jüdische Literatur, etwa die Bücher von Erich Kästner, Klaus und Heinrich Mann, Ernest Hemingway und Maria Leitner.

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04. Mai 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Importschlager Sowjetliteratur

1924: Zum Beginn der Goldenen Zwanziger Jahre weckt das postrevolutionäre Russland das Interesse vieler Leserinnen und Leser. Neben Reiseberichten publiziert der Malik Verlag zahlreiche sowjetische Autoren.

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28. April 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Willi Münzenberg und der Malik Verlag

1921: Eine Solidaritätswelle rollt auf das junge, hungernde Sowjet-Russland zu. Dem Ruf des „Auslandskomitee zur Organisierung der Arbeiterhilfe für die Hungernden in Rußland„, ein Vorläufer der Internationen Arbeiterhilfe (IAH), koordiniert von Münzenberg und Clara Zetkin, folgen die Maliks umgehen.

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24. April 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Jedermann sein eigener Zensor

1922: John Heartfield weiß zu provozieren. Auf dem Cover des Antikriegsromans „Die drei Soldaten“ von John dos Passos montiert er drei Soldaten die Feldpost schreiben. Auf der Rückseite des Buches sind drei Gräber zu sehen. Diese direkte Art brachte ihm und dem Malik Verlag viel Ruhm, aber auch Ärger ein.

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20. April 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Das deutsche Buch ist zu teuer!

1928: Unter diesem Titel kritisierte Peter Panter aka Kurt Tucholsky in der Weltbühne die Preispolitik vieler Verlage. Es entbrannte eine hitzige Debatte.

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18. April 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Wie Harry Domela zu Wilhelm von Preußen wurde

1927: Im Januar endet die wohl größte Hochstaplergeschichte der Weimarer Republik vor Gericht. Der Angeklagte Harry Domela wird zu einer siebenmonatigen Haft verurteilt, in der er sein Buch „Der falsche Prinz. Leben und Abenteuer des Harry Domela“ schreibt. Es erscheint in einer 120.000er Auflage im Malik Verlag und macht ihn zum ersten deutschen Medienstar.

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14. April 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Kurt Tucholsky und der Malik Verlag

1931: Der Malik Verlag publizierte das Buch „Die Traumfabrik“ von Ilja Ehrenburg. Das Cover des Werkes ist goldverziert und lässt Kurt Tucholsky in der Weltbühne ins schwärmen kommen:

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11. April 2017

Anekdoten zur Verlagsgeschichte – Ein Feldpostbrief mit überraschender Wirkung

1917: Wieland Herzfelde befindet sich als Soldat wieder einmal an der Front als ihn ein Brief der Druckerei Dietsch & Brückner erreicht. Es wären noch Rechnungen offen. Außerdem liegt dem Schreiben ein Kontoauszug mit dem zu begleichenden Betrag bei.

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10. April 2017

Ausstellung Kabinett Malik /100 Jahre Malik Verlag eröffnet

50 Jahre nach der letzten großen, seinerzeit von der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin (Ost) ausgerichteten Ausstellung in Berlin, zeigt wir seit dem 03. April, in 4 Räumen, mit nahezu 700 Exponaten eine fast vollständige Werkschau der vom produktivsten, unabhängigen, linken Verlag in Deutschland zwischen 1917 und 1933 in Berlin und 1933 bis 1938 im Prager Exil produzierten Mappen, Zeitschriften und Bücher.

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22. März 2017

Kabinett Malik / 100 Jahre Malik Verlag

´Schön ist die Jugend` steht auf der Karte. Dazu ein Sinnspruch für das abgebildete Paar, ein fescher Kavallerist und seine Angebetete. Die Karte ist eine Feldpostkarte, geschrieben Ende 1916/Anfang 1917 an der Westfront.

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27. Januar 2017

Preisträger der Film-, Foto- und Collage-Wettbewerbe 2016

Mit einigem Abstand dokumentieren wir hier die Preisträger unserer 3 Wettbewerbe, ihre Arbeiten und ihr Preisgeld. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, der Jury und natürlich auch den Gewinnerinnen und Gewinnern.

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26. Januar 2017

Ausstellung montage_16 – rückblickende Danksagung

Etwas verspätet blicken wir auf unsere Ausstellung „montage_16“, zu den Künstlern John Heartfield und George Grosz, zurück. Mehr als 1500 Besucherinnen und Besucher, sechs Abendveranstaltungen und eine DADA SOIREE, drei Wettbewerbe sowie die positive Resonanz haben uns überwältigt und neue Pläne reifen lassen. Wir bedanken uns bei unseren Leihgebern, Kooperationspartnern, Referentinnen und Referenten und allen Besuchern.

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12. Dezember 2016

Die Revolutionäre Schönheit und 100 Jahre Dada

Sabine Kriebel zu Heartfield und seinen Montagen

Mit ihren Gästen gestaltete Sabine Kriebel den Nikolausabend und die vorletzte Münzenberg Lektion im Rahmen der Heartfield-Grosz-Ausstellung #montage16.

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17. November 2016

Von Trumpworten, Manifesten und der Lehre der Geschichte

montage16_2Am 1. November 2016 eröffnete die Heartfield-Grosz-Ausstellung #montage16 im FMP1. Mehr als 100 Gäste erlebten mit uns Vernissage und Preisverleihung zur wahrscheinlich bemerkenswertesten Ausstellung in den letzten Monaten des Jahres 2016.

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04. November 2016

Die Kunst ist in Gefahr

Lesung der etwas anderen Art mit Ana Fonell

Man weiß, dass man es mit einer großartigen Künstlerin zu tun hat, wenn man Ana Fonell erlebt. Ihre Vielseitigkeit und künstlerische Bandbreite ist international gefragt. Eines ihrer Projekte widmet sich dem Künstler Grosz, dessen Grossnichte sie ist.

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28. Oktober 2016

„Nehmt Zeitungen, nehmt Scheren!“

„Nehmt Zeitungen, nehmt Scheren“! Die Anfangszeilen eines Gedichtes des Dadaisten Tristan Tzara stehen ab 01. November als Aufruf über der Ausstellung Montage_16 im FMP1.
Es ist eine Forderung die sich Heartfield und Grosz zu eigen machten. Texte, Bilder und Zeichnungen montierten sie neu zu ihren politischen Kommentaren ihrer Zeit.

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07. Oktober 2016

Die Linke und Europa

Am 12. Oktober 1938 erscheint in Paris eine neue deutsche Wochenzeitschrift `DIE ZUKUNFT`, Untertitel `Für ein neues Deutschland, für ein neues Europa`. Es ist das letzte publizistische Projekt des im Pariser Exil lebenden Willi Münzenberg.

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05. Oktober 2016

Fremd bin ich eingezogen

Wir beteiligen uns vom 29.09. – 30.10.2016 zum 3. Mal mit einer Ausstellung am Europäischen Monat der Fotografie in Berlin. Der Titel der Ausstellung „Alles in schönster Ordnung“ nimmt Bezug auf eine Collage John Heartfields vom Juni 1933, die ein Gipfeltreffen westeuropäischer Politiker vor dem Hintergrund eines aus den Fugen geratenen Europas zeigt.

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28. September 2016

Das Projektteam im Interview

Ab 29.09. zeigen wir euch in direkter Folge zwei Ausstellungen mit den Titeln `ALLES IN SCHÖNSTER ORDNUNG` (29.09.-30.10.) und `MONTAGE_16` (01.11.-18.12.). Drei künstlerische Wettbewerbe und zwei Ausstellungen des MÜNZENBERG FORUM BERLIN im FMP1, das ist allerhand. Heute kommt das Projektteam, Dr. Matthias Schindler, Mathias Nehls und Jenny Schindler für euch zu Wort.

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27. September 2016

Europäischer Monat der Fotografie im FMP1

Alles in schönster Ordnung

Im Juni 1933, Hitler und seine NSDAP hatten in Berlin gerade mit Reichstagsbrandverordnung und Ermächtigungsgesetz ihren Staatsstreich scheinlegitimiert, greift in Prag John Heartfield zur Schere und montiert in Reaktion auf die gleichzeitig in London stattfindende Weltwirtschaftskonferenz seine Collage `Alles in schönster Ordnung`. Sie erscheint am 29.06.1933 in Nr. 25/33 der `ArbeiterIllustriertenZeitung`(AIZ). Für die AIZ ist zu diesem Zeitpunkt nichts mehr in alter Ordnung.

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30. August 2016

Bekanntgabe der Jury

Der Einsendeschluss für den Foto- und Filmwettbewerb „Alles in schönster Ordnung“ steht vor der Tür. Sehr viele Einsendungen erreichten uns in den letzten Tagen. Ihr habt noch bis morgen Nacht, 12 Uhr, Zeit, uns eure Beiträge zuzusenden. Unter dessen präsentieren wir euch die freudestrahlend die Jury für beide Wettbewerbe.

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03. August 2016

Am Grab von Hans Beimler

20160627_175925Anfang Juli diesen Jahres führte eine Reise des Vereins Zivilcourage vereint zum Grab des Spanienkämpfers Hans Beimler, dessen Todestag sich zum achtzigsten Mal jährt. Es wurde von den mitreisenden Jugendlichen gepflegt und restauriert.

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28. März 2016

Aufruf zum Film- und Fotowettbewerb `Alles in schönster Ordnung`

Seit 2004 findet das größte deutsche Fotofestival, der EMOP Berlin – European Month of Photography, in Berlin statt. Alle zwei Jahre werden dazu eine Vielzahl an Ausstellungen und Veranstaltungen in Berlin umgesetzt. Wir wollen, gemeinsam mit euch, ebenfalls einen Beitrag dazu leisten und rufen zum Foto- und Filmwettbewerb auf.

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16. März 2017

Brief an Boris Preckwitz

Preckwitz-200200Im April 2015 haben Sie im Rahmen unserer `MÜNZENBERG LEKTIONEN` Ihre wunderbare Edition des Majakowskischen Poems „Der Fliegende Proletarier“ vorgestellt. Wir haben dort gemeinsam über die Erwartungen des Menschen (Proletariers) an eine freie, emanzipatorische, innovative und sozial gerechte Gesellschaft und die Möglichkeiten der gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an dieser diskutiert.

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07. November 2015

Erobert den Film – Preis

Filmwettbewerb3Im Rahmen des Ersten Internationalen Willi Münzenberg Kongresses, unter dem Titel „Globale Räume für radikale Solidarität“ hat das Münzenberg Forum Berlin zum ersten Mal den „Erobert den Film – Preis“ verliehen.

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23. September 2015

Kongresstag 4: Geschichte und Gegenwart

UnbenanntDer letzte Tag des Kongresses widmete sich dem berühmten Werk „Ästhetik des Widerstandes“ von Peter Weiss. Der ab 1975 in mehreren Teilen veröffentlichte Roman plädierte, wie Dozent Detlef Siegfried sagte, für einen „Sozialismus von unten“.

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20. September 2015

Kongresstag 3: Solidarität weltweit und Münzenberg mittendrin

20150920024101Der dritte Tag der Ersten Willi-Münzenberg-Konferenz begann mit einer informativen Runde zur Archivarbeit. Fabian Wurtz vom Schweizerischen Sozialarchiv stellte die – zu großen Teilen – online zugänglichen Sammlungen des Archivs zu Münzenberg vor.

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19. September 2015

Kongresstag 2: Münzenberg in Bild und Film

CPNq9MFWcAAvK_V.jpg largeDer zweite Tag des Münzenberg-Kongresses stand am Vormittag ganz im Zeichen von Bild und Film. Auf dem großen Bildschirm im Saal wurden Ausgaben der „Arbeiter-Illustrierte-Zeitung“ projiziert, die aus dem Münzenberg-Blatt „Sowjetland in Wort und Bild“ hervorgegangen war. Die AIZ befriedigte den „Bildhunger in der Weimarer Republik“, wie es Valentin Hemberger in seinem Vortrag formulierte.

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18. September 2015

Kongresstag 1: „Fühle mich dem Erbe Münzenbergs nah“

Beim Ersten Internationalen Willi-Münzenberg-Kongress ist der Name Programm. Mithilfe von Simultanübersetzungen stellten am ersten Kongresstag angelsächsische, französische und osteuropäische Wissenschaftler ihre Forschungen zu Arbeiterbewegungen aus verschiedenen Teilen Europas vor dem Zweiten Weltkrieg vor.

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15. September 2015

Kongressbeilage erschienen

COdaEMwWcAAZDaO.png largeIn Kooperation mit der Tageszeitung neues deutschland haben wir eine 16 seitige Beilage zum Kongress erarbeitet. Neben dem Kongressprogramm finden sich Auszüge aus Münzenbergs letztem Projekt „Die Zukunft”, bezüge zur heutigen Situtaion in Griechenland, ein Interview mit Bernhard H. Bayerlein u.v.m. Die Beilage findet ihr hier.

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24. Juli 2015

Das Kongressprogramm ist online

 

Im September findet der Erste Internationale Willi Münzenberg Kongress statt. Ab heute ist auch das Kongressprogramm online. In den kommenden Tagen werden wir zudem eine Druckfunktion hierfür auf der Internetseite implementieren.

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29. Juni 2015

Kurt Tucholsky in der AIZ

Dieter Schiller Warte nichtAnlässlich des 125. Geburtstages von Kurt Tucholsky widmet sich Dieter Schiller dem härtesten Kritiker seiner Zeit. Das, von der „Hellen Panke e.V.“ publizierte Heft widmet sich nicht nur den Gedichten Tucholskys in der AIZ, sondern auch seinem Buch „Deutschland. Deutschland über alles“, zu dem John Heartfield die Bildmontagen lieferte. Das Heft kann hier bestellt werden.

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02. Juni 2015

Medien für die Massen – Das Vermächtnis Willi Münzenbergs

Ausstellung1Die Ausstellung „Vom Verschwinden des Willi Münzenberg“ wird in Erfurt gezeigt. Sie ist im Kunsthaus (Michaelisstraße 24, 99084) zu sehen und wird im Rahmen einer Vernissage am 12. Juni feierlich eröffnet. Ein begleitendes Rahmenprogramm finden sie hier.

 

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20. April 2015

Save the Date: Informationen zum Ersten Internationalen Willi-Münzenberg-Kongress

IntWilliMunzKong_Logo

Wir dokumentieren den ersten Artikel zum Kongress, veröffentlicht von der Internetseite der Rosa-Luxemburgt-Stiftung. Save the Date!

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02. März 2015

Begleitprogramm zur Ausstellung „Arbeiter | Kultur | Geschichte“

ArbeiterfotoVom 21. März bis zum 12. Juli findet die Ausstellung „Arbeiter | Kultur | Geschichte – Arbeiterfotografie der Weimarer Republik“ im Stadtmuseum Dresden statt. Umrahmt wird sie von einem umfangreichen Begleitprogramm zu den Themen Medien, Arbeiterfilm und Arbeiterkultur. Außerdem lädt das Stadtmuseum, unter dem Titel „Wem gehört die Welt“, zu einem fünfteiligen Filmprogramm ein. Preise und Öffnungszeiten des Museums finden Sie hier.

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10. Februar 2015

Münzenberg und die Intellektuellen

SchillerAlbert Einstein, Johannes R. Becher, Lion Feuchtwanger, Kurt Tucholsky, Kurt Hiller, Upton Sinclair, Thomas, Heinrich und Klaus Mann und viele mehr. Wie kaum ein anderer schaffte es Willi Münzenberg Intellektuelle und Künstler für seine verschiedenen Solidaritätskampagnen zu gewinnen und einzubinden. Sie unterzeichneten Aufrufe gegen Imperialismus, schrieben Artikel für die Wochenzeitung „Die Zukunft“ oder halfen beim Londoner Gegenprozess die Lügen der Nazis zu enttarnen.

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28. Januar 2015

Die Ausnahme und die Regel

Merseburger Str. / Ecke Reuterstr.(heute: Karl-Ferlemann-Str.), 1932, Kontaktabzug 3,9 x 5,0 cm. Stadtgeschichtliches Museum Leipzig.Arbeiterfotografie in der Weimarer Republik

Im September 2013 publizierte das JahrBuch für Forschung zur Geschichte der Arbeiterbewegung einen Beitrag von Wolfgang Hesse mit dem Titel „Die Ausnahme und die Regel. Lebenswelt, Medienbewusstsein und Pressepolitik in der Arbeiterfotografie der Weimarer Republik“.

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16. Januar 2015

Tagung „Arbeiter | Kultur | Geschichte“

Hans Bresler (1902-1994): Die Schwägerin als Leserin von Der Arbeiter-Fotograf, Heft 11/1929 mit dem Titelbild eines Roma-Mädchens von Ernst Thormann, Positiv 9 x 13 cm. Deutsche Fotothek.

Mit einer Wochenendtagung „Arbeiter | Kultur | Geschichte – Arbeiterfotografie der Weimarer Republik im Museum“, vom 27. – 28. März 2015 im Stadtmuseum Dresden, kommt das Forschungsprojekt zur Geschichte der Arbeiterfotografie in der Weimarer Republik zum Abschluß.

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10. November 2014

Call for Papers für den Internationalen Willi-Münzenberg-Kongress veröffentlicht

_MG_0043Im kommenden Jahr findet vom 17. bis zum 19. September der „Erste Internationale Willi-Münzenberg-Kongress“ in Berlin statt. Nun hat das Organisationskomitee den Call for Papers veröffentlicht. Ziel ist eine Darstellung und Analyse der transnationalen Solidaritätsnetzwerke, ihrer Träger, Akteure und Ideen vor dem Hintergrund der sozialen, kulturellen und humanitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts in globaler Perspektive zu erhalten.

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31. Oktober 2014

John Heartfield – Buchgestaltung und Fotomontage

John Heartfield Buchgestaltung und Fotomontage

Das Rote Antiquariat hat einen Katalog über die umfangreiche Sammlung von Arbeiten John Heartfields veröffentlich. Es beinhaltet sowohl Buchumschläge, Fotomontagen, Broschüren, Titelseiten und andere Druckerzeugnisse.

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08. Oktober 2014

Geschichten aus einem vergangenen Land

bild-kleinUnter dem Motto „Geschichten aus einem vergangenen Land“ wird am FMP1 eine Ausstellung über Arbeiter- und Industriefotographien gezeigt. Die Bilder stammen aus dem Fotoarchiv von Wolfgang Schröter und wurden zwischen 1960 und 1980 in der Filmfabrik Wolfen und dem VEB Carl Zeiss Jena angefertigt. Sie zeigen farbintensive Werke und experimentelle Fotografien von Arbeitsprozessen in den Unternehmen.

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19. August 2014

Der 125. Geburtstag von Willi Münzenberg

Auf den Spuren von Willi Münzenberg, Foto: Mathias NehlsAm 14. August 2014 wäre Willi Münzenberg 125 Jahre alt geworden. Dieses Datum nahm das Münzenberg Forum Berlin zum Anlass, sich auf die Spuren Willi Münzenbergs zu begeben. Rund 20 Leute folgten dem Aufruf und spazierten vom neuen Regierungs- ins historische Zeitungsviertel.

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04. August 2014

Neuer Chronikeintrag über Rudolf Breitscheid und Münzenberg

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Breitscheid#mediaviewer/Datei:BreitscheidRudolf.jpg

Am 20. Februar 1938 schrieb der linke Sozialdemokrat Rudolf Breitscheid einen Brief an Willi Münzenberg indem er ihn warnte nach Moskau zurückzukehren. Ein Auszug aus diesem Brief ist nun in unserer Chronik nachlesbar.

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18. Juli 2014

Der Traum von Hitlers Sturz – noch vor dem Zweiten Weltkrieg …

Projekt Die Zukunft

Die Zukunft, Paris (1938 – 1940), Organ der Deutsch-Französischen Union. [1]

In einer Kooperation europäischer Forschungseinrichtungen und Archiven wurde an den Archives Nationales, Paris, und am Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum in deutsch-französischer Zusammenarbeit mit den Arbeiten am Projekt „Die Zukunft“ begonnen.

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14. Juli 2014

Münzenberg Forum präsentiert sich beim nd-Pressefest

Präsentation des Münzenbergforums beim nd-Pressefest

Am 14. Juni veranstaltete die Tageszeitung neues deutschland ihr jährliches Pressefest. Mehr als 2500 Personen besuchten über den Tag verteilt das Fest und sahen unter anderem eine multimediale Präsentation des Münzenberg Forums. Neben einer Originalaufnahme Willi Münzenbergs beleuchteten Fotos, Filme und Tonmitschnitte das Leben und Wirken Münzenbergs und die arbeit des Forums. Daneben gab es Infoflyer für die nächsten Veranstaltungen.

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02. Juni 2014

TV-Bericht über die Ausstellung „Das Auge des Arbeiters“

Der Lokalsender TV Zwickau berichtete am 22. Mai, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung, über die Ausstellung „Das Auge des Arbeiters – Arbeiterfotografie & Kunst um 1930“.

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17. Februar 2014

Ausstellungsankündigung: „Das Auge des Arbeiters“ 2014/15

Das Forschungsprojekt über „Das Auge des Arbeiters“ untersuchte die proletarische Amateurfotografie als eine Teilkultur der Medienmoderne. Etwa 5.000 Exponate gestatteten es, die Rolle des Visuellen beim „Blick von unten“ auf die Verhältnisse der Weimarer Republik zu verstehen.

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28. Januar 2014
06. Dezember 2013

Bibliographie zu Willi Münzenberg aktualisiert

Die von Bernhard H. Bayerlein, Kasper Braskén, Uwe Sonnenberg und Gleb J. Albert bereits für den International Newsletter of Communist Studies (2012) erstellte Bibliographie zu Willi Münzenberg ist in aktualisierter Form hier nachlesbar.

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06. Dezember 2013

Forschungsprojekt zu MÜNZENBERGs letztem Medien-„Imperium“ gestartet

Im Herbst 2013 begann am Bochumer Institut für Soziale Bewegung ein Forschungsprojekt zur histriographischen Erschließung von MÜNZENBERGs letztem Zeitschriftenprojekt Die Zukunft.

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05. Dezember 2013

Zum Heft III (2013) des JahrBuchs für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung

Das JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung veröffentlichte in seinem Heft III (2013) die erweiterten Langfassungen von zwei Vorträgen auf der ersten Europäischen Willi-Münzenberg-Arbeitstagung.

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05. Dezember 2013

Die „andere Avant-Garde“ der AIZ

Auf einer Tagung in Erfurt zu illustrierten Magazinen, Journalismus und visueller Kultur der Weimarer Republik widmete sich ANDRÉS MARIO ZERVIGÓN (New Brunswick) Anfang Juli 2013 der „anderen Avant-Garde“ der AIZ, in der aus politischen Interessen und zu propagandistischen Zwecken eine neue Bildsprache entwickelt wurde, vgl. den Tagungsbericht von Louisa Reichstetter auf h-soz-kult vom 13. September 2013,

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05. Dezember 2013

Gedenkstätte Les Milles Camp (AIX-EN-PROVENCE) eröffnet

THIS SITE, OPENED IN AUTUMN 2012, IS THE ONLY LARGE INTERNMENT AND DEPORTATION CAMP IN FRANCE STILL INTACT AND OPEN TO THE PUBLIC. A LINK BETWEEN THE PAST AND THE PRESENT

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05. Dezember 2013

Neue Arbeit zur Liga gegen Imperialismus erschienen

Im Mai 2013 verteidigte Frederik Petersen erfolgreich seine Dissertationsschrift zur Liga gegen Imperialismus. Inzwischen ist sie als Buch erschienen. Siehe: Fredrik Petersson: Willi Münzenberg, the League against Imperialism, and the Comintern, 1925-1933, Queenston, Edwin Mellen Press, 2013. Hier ein Abstract des Autors:

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01. August 2013

Kurzzusammenfassungen der Referate

Zum Nachlesen haben mehrere Referentinnen und Referenten der ersten Europäischen Willi-Münzenberg-Arbeitstagung die Kurzfassung ihrer Beiträge übersandt. Wir veröffentlichen sie in der Dokumentation der Tagung.

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03. September 2013

Erste Bibliographien der Exilverlage MÜNZENBERGs

Werner Abel (Chemnitz) und Esther Winkelmann haben erstmals eine vollständige Bibliographie der Verlagsveröffentlichungen der Édition du Carrefour, Paris und des Sebastian-Brant Verlages, Strasbourg zusammengetragen. Sie sind nicht nur von antiquarischem Interesse, vgl. dazu auch ihren Begleittext „Willi Münzenbergs Buchverlage im Exil„. Die Autoren (zusammen mit Raimund Waligora (Berlin)) beschäftigen sich darüber hinaus mit der Editionsgeschichte der „Braunbücher“ und der Universum-Bücherei als Exilverlag.

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01. August 2013

Einladung zur ersten Europäischen Willi-Münzenberg-Arbeitstagung (2012)

Die Erste Europäische Willi-Münzenberg-Arbeitstagung hatte am 12./13. Oktober 2012 „Internationalismus, transnationale Solidaritätsnetzwerke, Antifaschismus und Antistalinismus in den 1920er und 1930er Jahren“ zum Thema. Mit folgendem Text wurde zu ihr geladen:

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