die Wirklichkeit, ach, sie ist häßlich, ihr Getöse stört den zarten Organismus unserer harmonischen Seelen
Ein Zitat, geschrieben von George Grosz in „Die Kunst ist in Gefahr“. Das 1925 erschienene Heft, eine Co-Produktion mit Wieland Herzfelde, ist eine Abrechnung mit der Kunst und den Künstler*innen ihrer Zeit. „Der Maler“ sei eine Banknotenfabrik, eine Aktienmaschine. Er werde bedient durch die „reichen Ausbeuter und ästhetische Fatzke“, die ihr Geld lukrativ anzulegen suchen. Die Kunst, nur eine Art Flucht vor den Abgründen dieser Welt in ein reines Paradies…