Seenotrettung ist kein Verbrechen! -Eine Ausstellung vom nd

20. Februar 2019

Von gefeierten Helden zu angeklagten Schleppern? In den letzten drei Jahren hat sich das Bild der privaten Seenotrettung massiv gewandelt. Eine Ausstellung des nd dokumentiert diesen Wandel.

Sie kommen quasi wöchentlich: Die Nachrichten über Irrfahrten von Schiffen, vollbeladen mit geretteten Flüchtlingen, die endlosen Schikanen der Behörden in Italien und Malta und die öffentlichen Anklagen über angebliche Schlepperei. Es ist klar, dass die private Seenotrettung unter Druck steht und von vielen Seiten angegriffen wird. Klar ist auch, dass das Sterben im Mittelmeer dadurch nicht aufgehört hat. Dabei scheint aus dem Blick geraten zu sein, dass diese NGOs nur den Job machen, der eigentlich von den europäischen Staaten erledigt werden müsste.

Dieses Bild möchte die Ausstellung in 5 Stationen zeichnen. Sie geben den zeitlichen Ablauf der Seenotrettung wieder, erklären wie diverse NGOs in die Position der Retter auf dem Mittelmeer gerückt sind und wie sie nun an ihrer Arbeit gehindert werden. Für die Atmosphäre wurden einige Fotos auf Fahnenstoff gedruckt und hängen von der Decke. Auf zwei TVs werden Interview mit Lifeline-Kapitän Claus-Peter Reisch und dem Aktivist Ruben und eine begleitete Mission eines nd Redakteurs gezeigt.

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Die Ausstellung ist noch bis zum 11. März 2019 im Foyer des FMP1 zu sehen. In diesem Rahmen finden noch zwei Veranstaltungen zu Frontex und die EU-Außengrenzen und Solidarische Städte und Protest statt

Wir bedanken uns an dieser Stelle beim nd für die engagierte Ausstellung, bei der Rosa Luxemburg Stiftung für die tolle Abendveranstaltung, bei Sea Watch und SOS Mediterranee für die Fotos und Exponate zur Ausstellung und die Keksbox für die Gestaltung. Fotos by Berliner Photoart