Nach der Premiere der szenischen Lesung des Briefwechsels zwischen George Grosz und Bertolt Brecht im September 2024 holten wir das Stück – eine Kooperation mit dem Berliner Ensemble (BE) und Das Kleine Grosz Museum – in der vergangenen Woche an den FMP1. […]
Buchvorstellung und Gespräch mit Florentine Anders Hermann Henselmann, Chefarchitekt der DDR-Hauptstadt: Das Hochhaus an der Weberwiese, das Haus des Lehrers mit der Kongresshalle, der „Turm der Signale“ als Vorlage für den Fernsehturm, die Bebauung des Leninplatzes und ebenso das Uni-Hochhaus in Leipzig sind mit seinem Namen verbunden. In ihrem packenden Roman widmet sich seine Enkelin, […]
Der Theatermacher Bertolt Brecht und der Maler George Grosz: Über Jahrzehnte verbindet die beiden eine Arbeitsbeziehung und Freundschaft. Auch nach ihrer Flucht ins Exil 1933 reißt der Kontakt nicht ab. Ein transatlantischer Briefwechsel zwischen Svendborg und Long Island, aus dem Paul Herwig und Oliver Kraushaar lesen. Eine Veranstaltung des Berliner Ensembles in Kooperation mit Das […]
„Was sind das für Zeiten? – Grosz, Brecht & Piscator“ ist der Titel der fünften und letzten Sonderausstellung in Das Kleine Grosz Museum. Es zeigt die künstlerische Zusammenarbeit von Bertolt Brecht, George Grosz und Erwin Piscator, die 1927 gemeinsam das Stück „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ von Jaroslav Hašek intinierten. Was hinter dieser Zusammenarbeit […]
Felix Weil gründete und finanzierte 1923 in Frankfurt a. M. das Institut für Sozialforschung als Plattform für marxistische Forschung und Lehre, aus welchem später die berühmt gewordene „Frankfurter Schule“ bzw. Kritische Theorie hervorging. Ziel war nicht nur die Erforschung des Sozialen im Sinne der wissenschaftlichen Soziologie, sondern eine dezidiert marxistische Analyse der Gesellschaft. Als ersten […]
Felix Gasbarra (1895–1985) war Berliner, Italiener, Autor, Dramaturg, Übersetzer. Im Berlin der 1920er-Jahre trat er als schrift- und wortgewandter Kommunist auf und arbeitete mit Piscator, Brecht und Grosz zusammen. 1927/1928 war er Teil des Dramaturgen Kollektivs der `Schwejk`-Inszenierung. Nach der Machtergreifung der Nazis verließ er Deutschland und tauchte später in Mussolinis Propagandaministerium auf. 1944 findet […]
Ende 1927 beginnen die Arbeiten zu einer bis ins Heute nachhallenden Theaterinszenierung an den Piscator-Bühnen am Nollendorfplatz. Neben Erwin Piscator gehören zu den sich als Kollektiv begreifenden Bertolt Brecht, Felix Gasbarra, Leo Lania, George Grosz, Edmund Meisel u.a. […]
Umbrüche in Politik, Kultur und radikaler Gesellschaftskritik 1923 ist das Jahr, in dem gleich drei Ereignisse, die das «kurze 20. Jahrhundert» (Hobsbawm) eröffneten und prägen sollten, ihre Verarbeitung fanden: Der Schrecken des Ersten Weltkrieges, der Sieg der Revolution in Russland und das Scheitern revolutionärer Erhebungen in Westeuropa und Deutschland. Die Verarbeitung führte zu einem Umbruch […]
…sagte sich die mehrfach preisgekrönte Filmemacherin Katrin Rothe und stürzte sich 2018 in ein neues Abenteuer. Nach Betongold – wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam – für den sie den Grimme-Preis erhielt – und 1917 – der wahre Oktober, ein Film über John Heartfield. Wen sollte das interessieren? […]
Zum dritten Mal lobt (Link: Gewinner 2016 und 2017) das MÜNZENBERG FORUM BERLIN künstlerische Wettbewerbe in drei unterschiedlichen Kategorien – Fotografie, Film und Collage – aus. Sie stehen dieses Jahr unter dem Motto: Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so! – ein Zitat aus dem Lied der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht. Die Künstlerinnen und Künstler […]