Literaturwoche

Gemeinsam mit der Tageszeitung nd.aktuell und parallel zur Frankfurter Buchmesse starten wir die Literaturwoche mit vielen spannenden Büchern und Autor*innen. Aber seht selbst: 18. Oktober 17 Uhr: Hans-Dieter Schütt: »Als wär man der und der« | nd Edition 18. Oktober 19 Uhr: Andrej Holm: »Objekt der Rendite. Zur Wohnungsfrage und was Engels noch nicht wissen […]

Read More…

Marx und die Roboter

Der Einsatz von Robotern, Künstlicher Intelligenz und digitaler Vernetzung treibt die Automatisierung der Produktion voran. Die neuen Technologien stellen einen im Vergleich zu früheren Entwicklungen radikalen Bruch dar und verändern Produktions- und Lebensverhältnisse in einem weitreichenden Ausmaß. So sagen die einen. Die anderen wiederum betonen die Kontinuität der Entwicklung. Sie wird interpretiert als zaghafter Suchprozess […]

Read More…

Der argentinische Krösus – Felix Weil und der Malik Verlag

Seit Gründung des Malik Verlages plagten Wieland Herzfelde beständig Geldsorgen. Erst 1929 konnte der Verlag erstmals Gewinne verbuchen. Ein tatkräftiger finanzieller Unterstützer war Felix Weil, Millionärserbe und stiller Teilhaber bei Malik. Der Sohn eines Getreidegroßhändlers entdeckte sein Herz für die revolutionäre Sache des Proletariats in den Wirren der Novemberrevolution. Fortan wurde er zum Förderer proletarischer […]

Read More…

Verbrannt. Kabinett Malik – Eine Lesung

Beschlagnahmt, verboten, zensiert! Seit Bestehen des Malik Verlags spielte die staatliche Zensur eine bedeutende Rolle. Publikationen wurden verboten, beispielsweise Zeitschriften „Der Gegner“, „Die Pleite“ und „Die Neue Jugend“ oder es musste die Cover-Gestaltung zensiert werden, etwa bei den Bücher Alkohol von Upton Sinclair oder Erotik und Spionage in der Etappe Gent von Heinrich Wandt. Wieland […]

Read More…

Eidesstattliche Verleumdungen – die Fehler des Genossen Gustav Regler

Zum Finale der Reihe „Eidesstattliche Verleumdungen“ gibt es am:   30. Oktober, um 19:00 Uhr, im  Museum Lichtenberg, einen Film und einer chorischen Jam-Session zum Thema „Die Fehler des Genossen G.“   31. Oktober, ab 13:00 Uhr, in der Egon Erwin Kisch Bibliothek Vorträge und Gespräche mit Ulrich Commercon (Kultusminister des Saarlands), Dr. Ralph Schock (Literaturredakteur […]

Read More…

Welch eine Abendröte

Stephan Hermlin – zum 100. Geburtstag eines spätbürgerlichen Kommunisten «Ein Schriftsteller, der seine Herkunft, die Tradition, in der er steht, nicht kennt, bezieht in den Kämpfen der Zeit keine sichere Position. Ich bin ein spätbürgerlicher Schriftsteller – was könnte ich als Schriftsteller auch anderes sein. Ich hörte nicht auf, einer zu sein, während ich Jahrzehnte […]

Read More…

Der Fliegende Proletarier – Eine Lesung

Im April 2015 haben wir im Rahmen unserer `MÜNZENBERG LEKTIONEN` eine Edition von Boris Preckwitz zum Majakowskischen Poems „Der Fliegende Proletarier“ vorgestellt bekommen. Mit Befremden und Enttäuschung nehmen wir nun zur Kenntnis, dass sie Ihre politische Heimat mittlerweile in der Alternative für Deutschland (AfD) gefunden haben. Wir distanzieren uns sehr deutlich von dieser Partei und […]

Read More…

10 Jahre Lager. Als deutscher Kommunist im sowjetischen Gulag. Ein Bericht

10 Jahre Lager. Als deutscher Kommunist im sowjetischen Gulag. Ein Bericht

Die Aufzeichnungen von Rudolf Hamburger berichten vom Leben im Gulag, wie es bisher nirgendwo erzählt wurde. Der Bauhausarchitekt trifft, aus der Schweiz kommend und unvorbereitet durch den sowjetischen Exilalltag, auf die Brutalität des stalinistischen Terrors. Die humanistische Überzeugung des Kommunisten kollidiert von einem Tag zum anderen mit der menschenverachtenden Praxis des Regimes. Die Sensibilität des […]

Read More…

Die letzten Tage der Menschheit

„Deutschland – Ein Kasernenhof!“ (Kurt Tucholsky). Eine ganze Gesellschaft macht mobil und zieht in den Krieg für Kaiser und Vaterland. Viele verstummen, Anderer werden mitgerissen von der euphorisch-nationalistischen Stimmung. Wie unmenschlich, brutal, verlogen und absurd diese Kriegsbegeisterung ist, notierte Karl Kraus ab 1915. In fünf Akten packt er über 200 lose Szenen: So unwahrscheinlich sie […]

Read More…

August 1933: Braunbuch über Reichstagsbrand und Hitlerterror

Vor 80 Jahren soll der niederländische Kommunist Marinus van der Lubbe im Alleingang den Reichstag in Flammen gesetzt haben. Bis heute streiten Historiker über die Einzeltäterthese. Dabei ist diese Vermutung nicht neu. Schon kurze Zeit nach der Tat erschien mit dem Braunbuch eine umfassende Sammlung zu einem der bekanntesten Kriminalfälle der Geschichte. Das Werk ist […]

Read More…