Willi Münzenberg antwortet auf den Ausschluss aus der KPD-Führung

Paris: Als Antwort auf seinen statutenwidrigen Ausschluss aus dem Zentralkomitee der KPD verfasst MÜNZENBERG ein 26seitiges Rekursschreiben an Georgi Dimitrov und das Sekretariat der Komintern. MÜNZENBERG fordert – wie bereits in dem noch unbeantwortet gebliebenen Brief an Stalin vom 14. Juli 1937 – die Einleitung einer Untersuchung seines Verhaltens unter Zeugen. […]

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Willi Münzenberg antwortet auf eine „liebenswürdige Mitteilung“ Georgi Dimitrovs

Paris: Darin forderte er den Generalsekretär der Komintern auf, eine wirklich objektive Untersuchung der gegen ihn erhobenen Anklagen durchzuführen. MÜNZENBERG ist sich sicher, dass seine politische Konzeption, dargelegt im Brief an Stalin (Juni 1938), die einzig richtige ist. In seinem sehr vertraulich gehaltenen Brief an Dimitrov holt er noch weiter aus. Walter Ulbricht und Wilhelm […]

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Heinrich Mann und Lion Feuchtwanger beschwören Komintern-Generalsekretär Georgi Dimitrov

Moskau: Dimitrov erhält ein Telegramm von Heinrich Mann und Lion Feuchtwanger mit der dringenden Bitte, in die innerkommunistischen Streitigkeiten im Interesse des Weiterbestehens des Volksfrontausschusses einzugreifen. […]

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Heinrich Mann und andere fordern die Ablösung Walter Ulbrichts und Paul Merkers

Paris: Brief MÜNZENBERGs an Georgi Dimitroff mit erneuten Anklagen an die Adresse der KPD-Führung. Das Schreiben enthält Forderungen von Mitgliedern des Volksfrontaussschusses vom 28.9.1937, nach denen MÜNZENBERG eine leitende Stelllung zu behalten habe und Walter Ulbricht wie auch Paul Merker abzulösen seien. […]

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Instruktionen Dimitrovs: Alle mit Willi Münzenberg verbundenen Elemente entfernen

Moskau: Georgi Dimitrov instruiert Bohumil Smeral hinsichtlich der einzelnen Organisationen MÜNZENBERGs: „Es sollen allmählich alle mit W. verbundenen Elemente entfernt werden. W. und seiner Frau sollen Mittel für Moskaureise zu Verfügung gestellt werden.“ […]

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Zwischen Willi Münzenberg und Georgi Dimitrov verschärft sich der Ton

Paris: Nach einem – wohl schroff formulierten – Brief des Generalsekretärs der Komintern, Georgi Dimitrov, telegrafiert MÜNZENBERG in zornigem Ton zurück und weist auf sein Lebenswerk hin. Seit 1914 habe er “unwandelbare Treue für die Gruppe Lenin Stalin” gezeigt und “gerade in der letzten Zeit an entscheidenden Stellen” gewirkt. Seine Ankunft in Moskau kündigt er […]

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In Moskau wird ein Streit um die Deutsche Volksfront geschlichtet

Moskau: Eine Kommission des Exekutivkomitees der Komintern (EKKI) beendet angeblich den Streit in der KPD um die Volksfront-Linie. Es entsteht eine Resolution, in der auch die Erstellung einer „Plattform der Volksfront“ gefordert wird. Die vom EKKI gebildete hochrangige Kommission zur Behandlung der deutschen Fragen mit Palmiro Togliatti, Georgi Dimitrov, Meer Trilisser und Dmitrij Manuil’skij führt […]

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Der VII. Kongress der Komintern vollzieht eine Wende zur Einheitsfront mit der Sozialdemokratie auch „von oben“

Moskau: Als Losung für die Sektionen wird die Herstellung von Volksfronten gegen Reaktion, Faschismus und Krieg weit über die Arbeiterklasse hinaus ausgegeben. Auf Vorschlag Stalins wird Georgi Dimitrov Generalsekretär der Komintern. MÜNZENBERG nimmt unter dem Pseudonym „Max“ am Kongress teil. Zusammen mit Wilhelm Koenen erhält er den Auftrag, die neue Linie für Deutschland umzusetzen. […]

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Erste Intrigen gegen Willi Münzenberg in Komintern und KPD mit Verweis auf seine Vergangenheit

Moskau: So schreibt Alfred Kurella an Dimitrov: „Ja, da sie mich eben so wenig kennen, neigen sie vielleicht dazu, mich nicht nur mit MÜNZENBERG zu assimilieren […], sondern gar mit Heinz N[eumann], dem Mann, dessen heftigster Gegner ich stets gewesen bin!“ Neumann war zu dieser Zeit bereits abgeschoben, später denunziert Kurella noch seinen Bruder Heinrich, […]

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